Kinderschutzkonzept
Erklärung zum Kinder- und Jugendschutzkonzept
Den Schutz von Kindern und Jugendlichen nehmen wir an unserer Schule sehr ernst. Gewalt in jeder Form wird nicht akzeptiert. Ein achtsames und respektvolles Miteinander ist die Grundlage unseres schulischen Handelns.
Unser Kinderschutzkonzept basiert auf den geltenden gesetzlichen Vorgaben, insbesondere auf § 44 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG) sowie auf der Schulordnung 2024. Die hier veröffentlichte Version ist eine gekürzte Zusammenfassung. Die vollständige Fassung ist in der Schule zu finden und kann dort gelesen werden. Bei Fragen wenden Sie sich an den Klassenvorstand Ihres Kindes.
Für uns ist Kinderschutz mehr als eine gesetzliche Pflicht – er ist eine gemeinsame Haltung und Grundlage unseres schulischen Miteinanders.
Unser Kinder- und Jugendschutzkonzept
Vorwort
Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz, Respekt und Sicherheit. An unserer Schule hat Gewalt keinen Platz, egal ob körperlich, psychisch oder sexualisiert. Dieses Kinderschutzkonzept zeigt, wie wir achtsam miteinander umgehen und wie Hilfe organisiert ist, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Kinderschutz ist für uns eine gemeinsame Haltung und Aufgabe aller Erwachsenen an der Schule.
Verhaltenskodex
Der Verhaltenskodex gibt klare Regeln für den Umgang zwischen Schüler*innen und Erwachsenen vor. Er hilft, Grenzen zu schützen und Sicherheit zu geben.
Grundsätze:
- Wir gehen respektvoll miteinander um.
- Nähe und Distanz werden bewusst und professionell gestaltet.
- Niemand wird zu Geheimhaltung gedrängt.
- Schüler*innen dürfen jederzeit „Nein“ sagen. Wichtige Regeln im Schulalltag:
- Körperkontakt (z.B. im Sport oder bei Erste Hilfe) wird erklärt und nur mit Zustimmung durchgeführt.
- Einzelgespräche finden nur in geeigneten, einsehbaren Räumen statt.
- Lehrpersonen sind nicht privat mit Schüler*innen in sozialen Medien verbunden.
- Es gibt keine privaten Geschenke, Bevorzugungen oder private Autofahrten.
- Fotos und Videos von Schüler*innen werden nur mit Erlaubnis gemacht und respektvoll verwendet.
Diese Regeln gelten für alle Erwachsenen an der Schule und werden regelmäßig besprochen.
Krisenteam
Für Notfälle und schwierige Situationen gibt es ein Krisenteam. Es unterstützt bei Verdachtsfällen, Beschwerden oder akuten Krisen.
Das Krisenteam:
- besteht aus der Schulleitung, Vertrauenslehrer*innen und Fachpersonen (z.B. Schulpsychologie, Sozialarbeit)
- trifft sich regelmäßig und bei Bedarf sofort
- sorgt für klare Abläufe, gute Zusammenarbeit und sorgfältige Dokumentation
Das Krisenteam entscheidet gemeinsam über die nächsten Schritte und achtet darauf, dass alle Beteiligten Unterstützung bekommen.
Standard bei Intervention
Wenn es einen Verdacht auf Gewalt oder Grenzverletzungen gibt, handeln wir nach klaren Standards:- Ruhe bewahren: Situationen werden sachlich und überlegt geklärt.
- Hinschauen und ernst nehmen: Jede Meldung wird ernst genommen.
- Unterstützung anbieten: Betroffene bekommen Ansprechpersonen und Hilfe.
- Dokumentation: Beobachtungen und Gespräche werden sorgfältig festgehalten.
- Weitere Schritte: Bei Bedarf werden externe Stellen (z.B. Schulbehörde, Kinder- und Jugendhilfe) eingebunden.
Unser Ziel ist immer der Schutz der Kinder und Jugendlichen. Die vollständige Version des Kinderschutzkonzepts kann in der Schule eingesehen werden und ist bei Bedarf über die Klassenvorständinnen und Klassenvorstände erhältlich.